Freitag, 7. Oktober 2011

Paradies



Da ist noch was, tief in mir drin, ein Schatten im Verstand
es ist wie ein Teil von mir, es hat mich in der Hand
Gedanken werden Früchte die verdorben sind
es schickt mein Hirn auf Reisen, ich weiß nicht mehr, wer ich bin

Ich führ dich in den Himmel, ich zeig dir dein Paradies
Ich lass die Engel für dich singen, ich zeig dir dein Paradies

Du warst einsam und ich hatte gerade Zeit, dein Zustand ist nicht gut
manchmal gehe ich zu weit, hilflos so am Boden fühlst du dich nicht gut
die pure Angst umhüllt dich wie ein dunkles Tuch.

Album
Es ist soweit (1990)

Guten Tag


Guten Tag erkennt ihr mich, wisst ihr wer ich bin ?
Seht ihr den Hass in meinem Gesicht, ich nehm dem Leben jeden Sinn.

Ich zeige dir eine andere Welt, komm reich mir deine Hand
ich bin das Böse tief drin in dir, ich nehm dir den Verstand.

Ich bin das Schlechte,das in dir steckt, ich bin die Angst um deine Qual
ich bin der, der in dir Dinge weckt von denen du nichts ahnst

Album
Kneipenterroristen (1988)
Lügenmarsch (1989)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Tanz der Teufel


Manchmal spürt man nicht wie die Angst mit einem spielt
und du fürchtest dich vor Dingen die es gar nicht gibt
paranoid nennen sie dich.
Dich zieht´s zum Wahnsinn wie die Fliegen in das Licht

Tanz für mich - den Tanz der Teufel
tanz ihn noch ein letztes Mal

Du möchtest schreien, doch du bleibst stumm
spürst du den Wahnsinn und die Angst um dich herum
reich mir die Hand, schenk mir dein Herz
nur diesen Tanz und ich nehme dir den Schmerz

Album
Kneipenterroristen (1988)
Lügenmarsch (1989)

Stolz


Einer von vielen mit rasiertem Kopf,
du steckst nicht zurück, denn du hast keine Angst,
Shermans, Braces, Jeans und Boots,
Deutschlandfahne, denn darauf bist du stolz,
man lacht über dich, weil du Arbeiter bist,
doch darauf bin ich stolz, ich hör nicht auf den Mist.

Du bist Skinhead, du bist stolz,
du bist Skinhead, schrei es heraus.
Du bist Skinhead, du bist stolz,
du bist Skinhead, schrei es heraus.

Du hörst Onkelz wenn du zu Hause bist,
du bist einer von ihnen, denn du bist nicht allein,
du bist tätowiert auf deiner Brust,
denn du weisst welcher Kult, für dich der Beste ist.
Die Leute schauen dich an, mit Hass in den Augen,
sie schimpfen dir nach und erzählen Lügen über dich

Album
Der nette Mann (1984)
Mexico (EP 1985)

Montag, 3. Oktober 2011

Benutz mich



Dein Gesäß ist ein Magnetfeld, ja, ich bete dich an.
Ich lade dich ein mich zu benutzen, ich geb dir alles was ich kann.
Führe mich in Versuchung, gib dich mir hin.
Schenk mir die Freuden deines Fleisches, gib meinem Leben einen Sinn.

Komm benutz mich, tu alles, was du willst.
Frag mich was du nicht zu fragen wagst,
sag mir voraus deine Träume sind.

Dein Blick durchbohrt mich, versetzt mich in Hypnose.
Deine Hand brennt mir Löcher in die Hose.
Ich würd dich gerne ficken, ich sag dir wie es ist
ich bin zu allem bereit, wenn du mich willst

Ich treibe, ich träume, ich laufe auf Wasser
mein Erlebnis war krass, doch du bist krasser

Album
Finde die Wahrheit (Single 1995)
Gestern war heute noch morgen (2001)

Sonntag, 2. Oktober 2011

Narben


Ich blicke auf meine Narben,
Zeichen von vergangenen Tagen.
Schnitte so tief und wahr
Geschichten von dem, der ich mal war.

Wunden der Zeit, für immer mein Kleid, schwer abzulegen,
sind sie ein Fluch oder mein Segen ?

Ich weiß was mich erwartet, ich kenne dieses Bild.
Ich kenne meine Wege und ich weiß, dass ich sie nicht mehr gehen will.

Ein Buch in Haut geschrieben, ein lebenslanger Spiegel, begraben in der Zeit,
im Nebel der Vergangenheit.

Die Narben auf unseren Seelen bestimmen den Gang des Lebens, Hand aufs Herz,
spürst du den Schmerz ?

Ich weiß was mich erwartet, ich kenne dieses Bild.
Ich kenne meine Wege und ich weiß, dass ich sie nicht mehr gehen will.

Schon alles bereist, schon alles erlebt,
alles lange her, von der Zeit verweht.

Album
Dopamin (2002)
Keine Amnestie für MTV (Single 2002)

Für immer



Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still
ich denke nach, über dich und mein Gefühl.
Ich hab dich lange nicht gesehen, ist es das, warum ich leide,
war es für immer,war es besser für uns beide ?
War´n wir auf der Flucht, sollte es so sein ?
War es zu intensiv, oder war´n wir nicht soweit ?
War es die Erlösung, der Weg ins Freie,
der Wind des Schicksals, oder nur das Nichtverzeihen ?

Wie konnte ich so blind sein, wie konnt ich glauben, ich kann seh´n ?
Hat Gott auf mich geschissen, oder warum lies ich dich geh´n ?
Wieder spür ich diese Sehnsucht, du bist schon lange nicht mehr hier.
Sag mir, was hast du getan, denn dein Licht brennt immer noch in mir.

Für immer

Es war der Himmel und die Hölle, was wir uns gaben.
Wir spielten mit dem Feuer, umso tiefer sind die Narben.
Ein Traum ist kein Versprechen, doch wir sind ziemlich hoch geflogen.
Ging es um die Sterne, oder haben wir uns belogen ?
Der Sprung ins Leere, die Angst vor´m Fallen,
das Entfachen des Feuers, das Sterben der Flammen
Wohin führen unsere Wege, wo bist du in diesen Tagen ?
Ich kann dich nicht vergessen, ich rufe deinen Namen.

Album
Weiß (1993)
Gehasst, verdammt, vergöttert (1994)
Gestern war heute noch morgen (2001)
Live in Hamburg (2005)